Gedichte von Gustav Falke (deutscher Schriftsteller)

Gustav Falke
Gustav Falke war ein deutscher Schriftsteller. Gustav Falke begann seine literarische Karriere als impressionistischer Lyriker. Seine zeitgenössischen Vorbilder waren vor allem Richard Dehmel, Paul Heyse und Detlev von Liliencron, daneben pflegte er als konservativ-bürgerlicher Autor aber auch den volkstümlichen und volksliedhaften Ton und sah sich damit in der Tradition von Dichtern wie Mörike, Eichendorff, Storm und Geibel

Quelle: Wikipedia

zitat Hat der junge Geigenmacher
Mit dem Tagwerk aufgeräumt,
Sitzt er gern, ein seligwacher,
Auf der Lindenbank und träumt.

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Gustav Falke

Blumen Mond Ruhe Sterne Traum
zitat Ich höre einer Flöte süßen Klang
von irgendwo aus offnem Fenster her.
Sie singt von Frieden einen Sommersang,
von reifen Blumen und von Früchten schwer,
von frohen Herzen, seligem Genuß,
Umarmung, Freundschaft, Leidenschaft und Kuß.

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Gustav Falke

Frieden Herz Krieg Leben Leidenschaft Singen Tod Tränen Wirklichkeit
zitat Ein Traum nur war es, ein Gesicht,
Aus Dämmerung geboren:
Es kam des Wegs ein kleines Licht,
Als hätt's den Weg verloren.

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Gustav Falke

Dunkelheit Kerzen Licht Traum
zitat Die gelben Schwarzwurzblüten ragen hoch
Und streuen durch die stille Mittagsluft
Den leisen, lieblichen Vanillenduft.

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Gustav Falke

Blumen Mond Nacht Romantik
zitat Trug mein Herz ich auf der Hand,
Wehte ein Wind her übers Land,
Weg war es.

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Gustav Falke

Herz Liebe Mädchen Mitleid Sehnsucht Wind
zitat Da bauen sie ein neues Haus,
die Steine sind geschichtet,
schnell wächst es mit dem Dach heraus,
und schon wird es gerichtet.

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Gustav Falke

Allein Garten Klagen
zitat Segel, sturmzerfetzt,
salzzerfressener Bug,
ruht im Hafen jetzt,
habt der Fahrt genug.

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Gustav Falke

Meer Schiff Strand Wetter
zitat So sah ich es: Ein feiner Knabe stand
im Herrenpark und träumte durch das Tor.
Die dunklen Augen, wie im Trauerflor,
wankten gleich Bettlern in das weite Land.

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Gustav Falke

Alter Augen Traum
zitat Schweigend führte mich der Tod
Durch ein erlöschendes Abendrot
An seine gastliche Pforte
Und sprach mit gütigem Worte:
Tritt ein in meinen Garten, Freund.

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Gustav Falke

Garten Tod
zitat Der Tag, der edle Reitersmann,
Hat ganz ein golden Prachtkleid an,
Mit blauem Mantel drüber.
Die Augen gehn einem über.

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Gustav Falke

Pferde Reiten
zitat Früh war der Morgen aufgewacht
Und schüttelte die Locken,
Drauf lag der Tau der Sommernacht
Wie Funken und wie Flocken.

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Gustav Falke

Morgen Natur Romantik Zufriedenheit
zitat Hurra, mein neues Steckenpferd
hat feine flinke Beine!
Nun kauf ich mir ein großes Schwert
und reite ganz alleine.
Und reite, wie der Sturmwind weht,
rund dreimal um den Garten,
und wo der große Schneemann steht,
da muß mein Rößlein warten.

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Gustav Falke

Abenteuer Geschenke Spielen Weihnachten
zitat Läuft ein Bach durch die Au,
durch die grüne, grüne Au,
steht ein Holderbusch dran,
singt ein Vogel dann und wann:
Kuckuck, kuckuck.

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Gustav Falke

Küssen Vogel
zitat Er trägt ein Licht in der einen
und schützt es mit der andern Hand.
Es fällt ein mildes Scheinen
über ein klein Stück Land.

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Gustav Falke

Augen Licht Seele Sterne
zitat Die trotzige Klippe trägt den trotzigen Turm
An hundert Jahre, und nicht einen Stein
In diesen Mauern lockerte der Sturm.
Ohnmächtig brüllt das Meer herauf. Im Schein
Der Fackeln, deren roter Qualm in Wind
Hinwirbelt, stehn wir an der Brüstung. Sind
Noch Menschen außer uns auf dieser Welt?

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Gustav Falke

Angst Meer Menschen Nacht Schiff Sterne Wind
zitat Es läßt der Tag aus müder Hand
Die letzten blassen Rosen fallen
Und lauscht noch einmal, rückgewandt,
Dem lautern Lied der Nachtigallen.

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Gustav Falke

Nacht Traum Verlangen
zitat Sechs Mägdlein schreiten streng hervor,
Rundwandeln mit Gesange,
Um jede Stirn ein Rosenflor,
Und blühend jede Wange.

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Gustav Falke

Leben Lust Mädchen Trauer
zitat Über die verhüllten Abendhügel
Steigen schon die ersten Sterne her,
Einmal rührt der Wind noch seine Flügel,
Alles schweigt und träumt, nun träumt auch er.

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Gustav Falke

Blumen Sterne Traum Wandern Wind
zitat Ich wollt', ich wär' ein Held und ritt
Als Oberst in den Krieg,
Und tausend Helden reiten mit,
Das giebt den schönsten Sieg.

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Gustav Falke

Held Meer Traum Wirklichkeit Wünsche
zitat Ich, Du und die mich schelten,
Sind Blüten an Einem Baum,
Gott und die rollenden Welten,
Wir alle sind Ein Traum.

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Gustav Falke

Augenblick Gräber Leben Traum Wirklichkeit