Gedichte von Heinrich Heine (deutscher Dichter und Schriftsteller)

Heinrich Heine
Christian Johann Heinrich Heine war einer der bedeutendsten deutschen Dichter, Schriftsteller und Journalisten des 19. Jahrhunderts.
Heine gilt als "letzter Dichter der Romantik" und zugleich als deren Überwinder. Er machte die Alltagssprache lyrikfähig, erhob das Feuilleton und den Reisebericht zur Kunstform und verlieh der deutschen Literatur eine zuvor nicht gekannte elegante Leichtigkeit. Die Werke kaum eines anderen Dichters deutscher Sprache wurden bis heute so häufig übersetzt und vertont. Als kritischer, politisch engagierter Journalist, Essayist, Satiriker und Polemiker war Heine ebenso bewundert wie gefürchtet.

Quelle: Wikipedia

zitat Am blassen Meeresstrande
Saß ich gedankenbekümmert und einsam.
Die Sonne neigte sich tiefer, und warf
Glührote Streifen auf das Wasser,
Und die weißen, weiten Wellen,
Von der Flut gedrängt,
Schäumten und rauschten näher und näher

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Heinrich Heine

Abend Gedanken Kindheit Meer Strand
zitat Ach, die Augen sind es wieder,
Die mich einst so lieblich grüßten,
Und es sind die Lippen wieder,
Die das Leben mir versüßten!

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Heinrich Heine

Augen Erinnerung Heimat Herz
zitat Oben, wo die Sterne glühen,
Müssen uns die Freuden blühen,
Die uns unten sind versagt

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Heinrich Heine

Freude Kurzgedichte Nacht Sterne Tod
zitat Allnächtlich im Traume seh ich dich,
Und sehe dich freundlich grüßen,
Und lautaufweinend stürz ich mich
Zu deinen süßen Füßen.

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Heinrich Heine

Nacht Tränen Traum
zitat Als ich ging nach Ottensen hin
Auf Klopstocks Grab gewesen ich bin.
Viel schmucke und stattliche Menschen dort standen,
Und den Leichenstein mit Blumen umwanden,
Die lächelten sich einander an
Und glaubten Wunders was sie getan.

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Heinrich Heine

Blumen Gräber Seele Stille
zitat Als ich, auf der Reise, zufällig
Der Liebsten Familie fand,
Schwesterchen, Vater und Mutter,
Sie haben mich freudig erkannt.

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Heinrich Heine

Familie Fragen Freunde Gesellschaft Reisen
zitat Eine Rosenknospe war
Sie, für die mein Herze glühte;
Doch sie wuchs, und wunderbar
Schoß sie auf in voller Blüte.

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Heinrich Heine

Blumen Herz Vergänglichkeit
zitat Du bist gestorben und weißt es nicht,
Erloschen ist dein Augenlicht,
Erblichen ist dein rotes Mündchen,
Und du bist tot, mein totes Kindchen.

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Heinrich Heine

Gräber Mond Sterben Sterne Tod Trauer
zitat Am fernen Horizonte
Erscheint, wie ein Nebelbild,
Die Stadt mit ihren Türmen,
In Abenddämmrung gehüllt.

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Heinrich Heine

Schicksal Schiff Städte Trauer Wind
zitat Am Kreuzweg wird begraben
Wer selber sich brachte um;
Dort wächst eine blaue Blume,
Die Armesünderblum.

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Heinrich Heine

Blumen Gräber Mond Nacht Sterben
zitat Am leuchtenden Sommermorgen
Geh ich im Garten herum.
Es flüstern und sprechen die Blumen,
Ich aber, ich wandle stumm.

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Heinrich Heine

Blumen Garten Mitleid Morgen Sommer Trauer
zitat Sie saßen und tranken am Teetisch,
und sprachen von Liebe viel.
Die Herren, die waren ästhetisch,
die Damen von zartem Gefühl.

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Heinrich Heine

Gefühle Liebe Trinken
zitat Am Werfte zu Kuxhaven
Da ist ein schöner Ort,
Der heißt »Die alte Liebe«
Die meinige ließ ich dort etc. etc. etc.

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Heinrich Heine

Kurzgedichte Liebe
zitat An deine schneeweiße Schulter
Hab ich mein Haupt gelehnt,
Und heimlich kann ich behorchen,
Wonach dein Herz sich sehnt.

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Heinrich Heine

Abschied Gegenwart Herz Morgen Sehnsucht
zitat Laß dich nicht kirren, laß dich nicht wirren
Durch goldne Äpfel in deinem Lauf!
Die Schwerter klirren, die Pfeile schwirren,
Doch halten sie nicht den Helden auf.

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Heinrich Heine

Erbe Held Krieg Sterben
zitat Als sie eine alte Romanze sang
Ich denke noch der Zaubervollen,
Wie sie zuerst mein Auge sah!
Wie ihre Töne lieblich klangen
Und heimlich süß ins Herze drangen,
Entrollten Tränen meinen Wangen -
Ich wußte nicht, wie mir geschah.

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Heinrich Heine

Herz Singen Sterben Tränen Traum
zitat Du singst wie einst Tyrtäus sang,
Von Heldenmut beseelet,
Doch hast du schlecht dein Publikum
Und deine Zeit gewählet.

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Heinrich Heine

Lob Singen Trinken
zitat Ich bin's gewohnt, den Kopf recht hoch zu tragen,
Mein Sinn ist auch ein bißchen starr und zähe;
Wenn selbst der König mir ins Antlitz sähe,
Ich würde nicht die Augen niederschlagen.

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Heinrich Heine

Geist Herz Liebe Mutter Muttertag Stolz
zitat Nicht Schlafen mit dir
nein: Wachsein mit dir
ist das Wort
das die Küsse küssen kommt
und das das Streicheln streichelt

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Heinrich Heine

Erotik Küssen Liebe Schlafen Sehnsucht Verlangen