Gedichte von Theodor Fontane (deutscher Schriftsteller)

Theodor Fontane
Heinrich Theodor Fontane war ein deutscher Schriftsteller und approbierter Apotheker. Er gilt als bedeutendster deutscher Vertreter des poetischen Realismus.
Theodor Fontane wurde am 30. Dezember 1819 als Sohn des Apothekers Louis Henry Fontane (1796–1867) und Emilie Fontane, geb. Labry (1797–1869) in Neuruppin geboren. Beide Eltern waren hugenottischer Herkunft. Am 27. Januar 1820 wurde Heinrich Theodor Fontane getauft.

Quelle: Wikipedia

zitat »Wie konnt' ich das tun, wie konnt' ich das sagen«, -
So hört man nicht auf, sich anzuklagen,
Bei jeder Dummheit, bei jedem Verlieren
Heißt es: »Das soll dir nicht wieder passieren.«

Weiterlesen

Theodor Fontane

Ärger Gefühle Klagen
zitat Ein Chinese ('s sind schon an 200 Jahr)
In Frankreich auf einem Hofball war.
Und die einen frugen ihn: ob er das kenne?
Und die andern frugen ihn: wie man es nenne?
»Wir nennen es tanzen«, sprach er mit Lachen,
»Aber wir lassen es andere machen.«

Weiterlesen

Theodor Fontane

Erinnerung Glück Tanzen
zitat Ein Zugwind ging durch die Stuben,
Auf standen Hall' und Tor,
Als die Mittelmärk'schen begruben
Ihren alten Otto von Rohr.

Weiterlesen

Theodor Fontane

Gräber Trauer Wind
zitat Noch ist Herbst nicht ganz entfloh'n,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.

Weiterlesen

Theodor Fontane

Advent Engel Fest Schnee Sterne Weihnachten
zitat » ... Meine Herren, was soll dieser ganze Zwist,
Ob der Kongo gesund oder ungesund ist?
Ich habe drei Jahre, von Krankheit verschont,
Am grünen und schwarzen Graben gewohnt,
Ich habe das Prachtstück unsrer Gossen,
Die Panke, dicht an der Mündung genossen

Weiterlesen

Theodor Fontane

Krankheit Leben Reisen
zitat Alles still! Es tanzt den Reigen
Mondenstrahl in Wald und Flur,
Und darüber thront das Schweigen
Und der Winterhimmel nur.

Weiterlesen

Theodor Fontane

Mond Schnee Stille Tränen Winter
zitat Heut ist's ein Jahr, daß man hinaus dich trug,
Hin durch die Gasse ging der lange Zug,
Die Sonne schien, es schwiegen Hast und Lärmen,
Die Tauben stiegen auf in ganzen Schwärmen.
Und rings der Felder herbstlich buntes Kleid,
Es nahm dem Trauerzuge fast sein Leid,
Ein Flüstern klang mit ein in den Choral,
Nun aber schwieg's - wir hielten am Portal.

Weiterlesen

Theodor Fontane

Abschied Gräber Leiden Tod Trauer
zitat Des Frühlings erste Spitzen
Umsäumen Baum und Strauch,
Im Blau die Wolken blitzen,
Die Ströme blitzen auch;
Ein Keimen allenthalben,
In jedem Mauerriß,
Und kommen nicht heute die Schwalben,
So kommen sie morgen gewiß.

Weiterlesen

Theodor Fontane

Bäume Frühling Gräber Meer Natur Sterben Vogel
zitat Dein Ahnherr - mit dem Schwerte,
Du selber - mit dem Wort!
So lebt das Ruhmeswerte
Bis auf den Enkel fort.
Was einst in letzter Stunde
Der greise Feldmarschall sprach,
Aufs neu aus deinem Munde
Erklang es uns: »Mir nach!«

Weiterlesen

Theodor Fontane

Alter Rechte Vergangenheit Zeit
zitat »Ich hab' es getragen sieben Jahr
Und ich kann es nicht tragen mehr,
Wo immer die Welt am schönsten war,
Da war sie öd' und leer.

Weiterlesen

Theodor Fontane

Alter Reiten Schuld Soldaten Treue Vergebung Wut
zitat »Alter, was schleppst du dich noch mit?
Humpelst und bist aus Schritt und Tritt:
Warum bliebst du nicht zu Haus?
Mit über sechzig is es aus.«

Weiterlesen

Theodor Fontane

Alter Jugend Pflichten Streben
zitat Alltags mit den Offiziellen
Weiß ich mich immer gut zu stellen,
Aber feiertags was Fremdes sie haben,
Besonders, wenn sie wen begraben,
Dann treten sie (drüber ist kaum zu streiten)
Mit einem Mal in die Feierlichkeiten.

Weiterlesen

Theodor Fontane

Menschen Verhalten
zitat Ich treibe auf den Fluten,
Erfüllt von heitrer Ruh,
Und schau' dem Spiel der Lüfte,
Dem Tanz der Wellen zu.

Weiterlesen

Theodor Fontane

Heiterkeit Ruhe See Sonne Trauer Vergangenheit Wind
zitat Immer enger, leise, leise,
Ziehen sich die Lebenskreise,
Schwindet hin, was prahlt und prunkt,
Schwindet Hoffen, Hassen, Lieben

Weiterlesen

Theodor Fontane

Abschied Alter Kurzgedichte Sterben Trauer
zitat Robert Bruces Ansprache vor der Schlacht

24. Juni 1314

Schotten, schwört und tretet her.
Wallace führt euch nimmermehr,
Aber ich zu Ruhm und Ehr',
Oder auch zum Tode.

Weiterlesen

Theodor Fontane

Ehre Erbe Krieg Ruhm Sterben
zitat Es war im Herbst, im bunten Herbst,
Wenn die rotgelben Blätter fallen,
Da wurde John Graham vor Liebe krank,
Vor Liebe zu Barbara Allen.

Weiterlesen

Theodor Fontane

Abschied Herbst Krankheit Sehnsucht Sterben
zitat Ich bin ein unglückselig Rohr:
Gefühle und Gedanken
Seh' rechts und links, zurück und vor,
In jedem Wind, ich schwanken.

Weiterlesen

Theodor Fontane

Gedanken Gefühle Herz Leben
zitat Sie schossen ihn tot um Mitternacht,
Wo das Steinkreuz ragt empor,
Und sie ließen ihn liegen in seinem Blut
Auf dem einsamen Heidemoor.

Weiterlesen

Theodor Fontane

Gräber Sterben Tod
zitat Beutst du dem Geiste seine Nahrung,
So laß nicht darben dein Gemüt,
Des Lebens höchste Offenbarung
Doch immer aus dem Herzen blüht.

Weiterlesen

Theodor Fontane

Erkenntnis Gefühle Geist Herz Offenbarung Seele Weisheit
zitat Nur kein Gegrübel,
Was es sei;
Wohl oder Übel -
Der Scherz ist frei.

Weiterlesen

Theodor Fontane

Streit Tiere Tod