Gedichte von Theodor Storm (deutscher Schriftsteller und Lyriker)

Theodor Storm
Hans Theodor Woldsen Storm war ein deutscher Schriftsteller, der als Lyriker und als Autor von Novellen und Prosa des deutschen Realismus mit norddeutscher Prägung bedeutend war. Im bürgerlichen Beruf war Storm Jurist.

Quelle: Wikipedia

zitat Es ist so still; die Heide liegt
Im warmen Mittagssonnenstrahle,
Ein rosenroter Schimmer fliegt
Um ihre alten Gräbermale;
Die Kräuter blühn; der Heideduft
Steigt in die blaue Sommerluft.

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Theodor Storm

Einsamkeit Natur Ruhe Sommer Sonne Stille
zitat Das macht, es hat die Nachtigall
Die ganze Nacht gesungen;
Da sind von ihrem süßen Schall,
Da sind in Hall und Widerhall
Die Rosen aufgesprungen.

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Theodor Storm

Blumen Nacht Singen Sommer Sonne
zitat Am grauen Strand, am grauen Meer
Und seitab liegt die Stadt;
Der Nebel drückt die Dächer schwer,
Und durch die Stille braust das Meer
Eintönig um die Stadt.

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Theodor Storm

Heimat Herbst Jugend Meer Strand
zitat Die Stunde schlug, und deine Hand
Liegt zitternd in der meinen,
An meine Lippen streiften schon
Mit scheuem Druck die deinen.

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Theodor Storm

Küssen Liebe Sehnsucht Verlangen
zitat Meine Mutter hat's gewollt,
Den andern ich nehmen sollt;
Was ich zuvor besessen,
Mein Herz sollt es vergessen;
Das hat es nicht gewollt.

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Theodor Storm

Ehre Herz Klagen Leiden Mutter Sünde
zitat Als ich dich kaum gesehn,
Mußt es mein Herz gestehn,
Ich könnt dir nimmermehr
Vorübergehn.

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Theodor Storm

Gedanken Herz Liebe Schlafen Seele Sterne
zitat Hier an der Bergeshalde
Verstummet ganz der Wind;
Die Zweige hängen nieder,
Darunter sitzt das Kind.

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Theodor Storm

Augen Kinder Sonne Wald
zitat Von drauß' vom Wald komm ich her;
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
All überall auf den Tannenspitzen
sah ich goldene Lichtlein sitzen;
und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen das Christkind hervor.

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Theodor Storm

Geschenke Gott Kinder Weihnachten
zitat Ans Haff nun fliegt die Möwe,
Und Dämmrung bricht herein;
Über die feuchten Watten
Spiegelt der Abendschein.

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Theodor Storm

Abend Meer Traum Vogel Wind
zitat Schon Mitternacht! Mein Kopf ist wüst -
Zu Bett! Ich habe lang gewacht;
Doch ob das Aug sich müde schließt,
Wann kennt das Herz wohl Tag und Nacht?

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Theodor Storm

Herz Liebe Nacht Traum
zitat Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
Vergolden, ja vergolden!

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Theodor Storm

Freude Frühling Herbst Himmel Leben Trinken
zitat Nun ist es still um Hof und Scheuer,
Und in der Mühle ruht der Stein;
Der Birnenbaum mit blanken Blättern
Steht regungslos im Sonnenschein.

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Theodor Storm

Bäume Küssen Liebe Sommer Sonne
zitat Die fremde Stadt durchschritt ich sorgenvoll,
Der Kinder denkend, die ich ließ zu Haus.
Weihnachten war's; durch alle Gassen scholl
Der Kinderjubel und des Markts Gebraus.

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Theodor Storm

Angst Armut Kinder Licht Menschen Weihnachten
zitat Die fremde Stadt durchschritt ich sorgenvoll,
der Kinder denkend, die ich ließ zu Haus.
Weihnachten war’s, durch alle Gassen scholl
der Kinderjubel und des Markts Gebraus.

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Theodor Storm

Armut Herz Kinder Weihnachten
zitat Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
Ein milder Stern herniederlacht;
Vom Tannenwalde steigen Düfte
Und hauchen durch die Winterlüfte,
Und kerzenhelle wird die Nacht.

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Theodor Storm

Freude Himmel Kerzen Nacht Sterne Weihnachten Wunder
zitat Wer je gelebt in Liebesarmen,
Der kann im Leben nie verarmen;
Und müßt' er sterben fern, allein,
Er fühlte noch die sel'ge Stunde

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Theodor Storm

Kurzgedichte Liebe Sterben Tod Valentinstag
zitat Mädchen, in die Kinderschuhe
Tritt noch einmal mir behänd!
Folg mir durch des Abends Ruhe,
Wo der dunkle Taxus brennt.

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Theodor Storm

Engel Kinder Kindheit Weihnachten