Gedichte von Joseph von Eichendorff (Lyriker und Schriftsteller)

Joseph von Eichendorff
Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff war ein bedeutender Lyriker und Schriftsteller der deutschen Romantik. Er zählt mit etwa 5000 Vertonungen zu den meistvertonten deutschsprachigen Lyrikern und ist auch als Prosadichter (Aus dem Leben eines Taugenichts) bis heute gegenwärtig.

Quelle: Wikipedia

zitat Gestürzt sind die goldnen Brücken
Und unten und oben so still!
Es will mir nichts mehr glücken,
Ich weiß nicht mehr, was ich will.

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Joseph von Eichendorff

Abend Blumen Einsamkeit Herz Verlangen Weinen
zitat Abendlich schon rauscht der Wald
Aus den tiefsten Gründen,
Droben wird der Herr nun bald
An die Sternlein zünden.
Wie so stille in den Schlünden,
Abendlich nur rauscht der Wald.

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Joseph von Eichendorff

Abend Nacht Sterne Wald
zitat Schlafe Liebchen, weils auf Erden
Nun so still und seltsam wird!
Oben gehn die goldnen Herden,
Für uns alle wacht der Hirt.

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Joseph von Eichendorff

Abend Bäume Liebe Schiff Schlafen Singen Traum Wind
zitat Wo treues Wollen, redlich Streben
Und rechten Sinn der Rechte spürt,
Das muss die Seele ihm erheben,
Das hat mich jedes Mal gerührt.

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Joseph von Eichendorff

Ehre Freude Herz Schönheit Seele
zitat Der Jugend Glanz, der Sehnsucht irre Weisen,
Die tausend Ströme durch das duftge Land,
Es zieht uns all zu seinen Zauberkreisen.

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Joseph von Eichendorff

Freunde Heimat Herz Jugend Leben Sehnsucht
zitat Könnt mich auch sonst mit Schwingen
Übers grüne Revier,
Hatt ein Herze zum Singen
Und Flügel wie ihr.

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Joseph von Eichendorff

Meer Natur Romantik Schiff Tiere Vogel Wald
zitat Ich wollt in Liedern oft dich preisen,
Die wunderstille Güte,
Wie du ein halbverwildertes Gemüte
Dir liebend hegst und heilst auf tausend süße Weisen,
Des Mannes Unruh und verworrnem Leben
Durch Tränen lächelnd bis zum Tod ergeben.

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Joseph von Eichendorff

Frieden Lieder Mutter Romantik Stille Tränen
zitat Wenn Zwei geschieden sind von Herz und Munde,
Da zieh'n Gedanken über Berg' und Schlüfte
Wie Tauben säuselnd durch die blauen Lüfte,
Und tragen hin und wider süße Kunde.

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Joseph von Eichendorff

Abschied Berge Heimat Herz Tod Trauer
zitat Hoch über stillen Höhen
Stand in dem Wald ein Haus;
So einsam war's zu sehen,
Dort übern Wald hinaus.

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Joseph von Eichendorff

Einsamkeit Hochzeit Mädchen Stille Wald
zitat Freuden wollt ich Dir bereiten;
Zwischen Kämpfen, Lust und Schmerz
Wollt' ich treulich dich geleiten
Durch das Leben himmelwärts.
Doch du hast's allein gefunden,
Wo kein Vater führen kann,
Durch die ernste dunkle Stunde
Gingst du schuldlos mir voran.

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Joseph von Eichendorff

Einsamkeit Kinder Schmerzen Singen Tod Trauer
zitat Da steht eine Burg überm Tale
Und schaut in den Strom hinein,
Das ist die fröhliche Saale,
Das ist der Gibichenstein.

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Joseph von Eichendorff

Heimat Jugend Lieder Schmerzen
zitat Tiefer ins Morgenrot versinken die Sterne alle
Fern nur aus Träumen dämmert dein Bild noch vorüber,
Und weinender tauch' ich aus seliger Flut.

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Joseph von Eichendorff

Erwachen Herz Kurzgedichte Liebe Morgen Nacht Sterne Weinen
zitat Mein Gott, Dir sag ich Dank,
Dass Du die Jugend mir bis über alle Wipfel
In Morgenrot getaucht und Klang,
Und auf des Lebens Gipfel

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Joseph von Eichendorff

Danke Gott Herz Jugend Nacht
zitat Hoch mit den Wolken geht der Vögel Reise,
Die Erde schläfert, kaum noch Astern prangen,
Verstummt die Lieder, die so fröhlich klangen,
Und trüber Winter deckt die weiten Kreise.

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Joseph von Eichendorff

Alter Erde Frühling Lieder Winter Wolken
zitat Dein Bildnis wunderselig
Hab ich im Herzensgrund,
Das sieht so frisch und fröhlich
Mich an zu jeder Stund.

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Joseph von Eichendorff

Freude Herz Kurzgedichte Liebe Singen
zitat Schweigt der Menschen laute Lust:
Rauscht die Erde wie in Träumen
wunderbar mit allen Bäumen,
was dem Herzen kaum bewusst,

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Joseph von Eichendorff

Abend Bäume Erde Herz Trauer Traum
zitat Kaiserkron und Päonien rot,
Die müssen verzaubert sein,
Denn Vater und Mutter sind lange tot,
Was blühn sie hier so allein?

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Joseph von Eichendorff

Bäume Garten Natur
zitat Schaust du mich aus deinen Augen
Lächelnd wie aus Himmeln an,
Fühl' ich wohl, dass keine Lippe
Solche Sprache führen kann.

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Joseph von Eichendorff

Augen Glück Herz Himmel Liebe Schmerzen Sehnsucht
zitat Der auf den Wogen schliefe,
ein sanft gewiegtes Kind,
kennt nicht des Lebens Tiefe,
vor süßen Träumen blind.

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Joseph von Eichendorff

Freunde Gott Traum Wind