Gedichte zum Stichwort Abschiedsgedichte

zitat König Oskar, vom Mälar kommt er daher,
Fährt über den Sund, fährt über das Meer,
Nun sieht er die Küste: Deutsches Land,
Heide, Kiefer, märkischen Sand,
Und nun Avenuen und Schloß und Alleen -
Er kommt, um den sterbenden Kaiser zu sehn.

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Theodor Fontane

Abschied Alter Sterben Tränen Trauer
zitat Wenn du mich einstmals verlassen wirst,
Künd' es nicht vorher mir an.
Plötzlich tu's, so ist es geschehn,
Plötzlich sterbe ich dann.

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Ernst von Wildenbruch

Abschied Gräber Sterben Weinen
zitat In meinen Ohren klingt noch immer
Der leise Ton der lieben Worte;
Der klaren Augen stiller Schimmer
Umstrahlt noch die bekannten Orte,
Den festen Druck der treuen Hände -
Ich fühl' ihn noch - die alten Wände

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Adele Schopenhauer

Abschied Augen Trauer Verlassen Wahrheit
zitat Nun, da die Frühlingsblumen wieder blühen,
In milder Luft die weißen Wolken ziehen,
Denk ich mit Wehmut deiner Lieb und Güte,
Du süßes Mädchen, das so früh verblühte.
Du liebtest nicht der Feste Lärm und Gaffen,
Erwähltest dir daheim ein stilles Schaffen,
Die Sorge und Geduld, das Dienen, Geben,
Ein innigliches Nur-für-andre-leben.

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Wilhelm Busch

Abschied Blumen Frühling Herz Krankheit Sterben
zitat Deine Kinder, hier verloren,
Wirst du droben wiedersehn;
Denn was aus dir ist geboren,
Kann dir nicht verloren gehn.

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Friedrich Rückert

Abschied Kinder Sterben Tod
zitat Der Herbstwind schüttelt die Linde,
Wie geht die Welt so geschwinde!
Halte dein Kindelein warm.
Der Sommer ist hingefahren,
Da wir zusammen waren –
Ach, die sich lieben, wie arm!

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Joseph von Eichendorff

Abschied Herbst Kinder Tochter Weinen